Autismus-Spektrum-Störung

The postgraduate course aims to provide theoretical and practical knowledge to individuals who work with children, teenagers and adults affected by autism spectrum disorder (ASD) in their daily work so that they are able to provide them with the best possible support.

This program is only available and taught in German language. More detailed information on the postgraduate course can be found here (German only):

Im Überblick

Im Überblick

Dauer: 3 Semester, berufsbegleitend

ECTS: 31

Abschluss: Abschlusszeugnis

Kosten: € 3.970,-

Start: Sommersemester 2023

Qualifikationsprofil & Learning Outcomes

Trainer*innen für Autismus-Spektrum-Störung sind theoretisch und praktisch ausgebildet, um Menschen mit ASS optimal unterstützen und fördern zu können.

Absolvent*innen sind in der Lage:

  • ätiologische Grundlagen von ASS aus medizinischer, psychologischer und pädagogischer Sicht zu benennen.
  • autismusrelevante Diagnostik und Ergebnisse in Befunden zu interpretieren.
  • die theoretischen Grundlagen autismusspezifischer Therapien anzuwenden.
  • spezielle Aspekte des Trainings, wie kognitive-, sozial-emotionale-, lebenspraktische Förderung, sowie Förderung von Handlungsplanung in die praktische Arbeit mit Menschen mit ASS zu übertragen.
  • Situationen, die besonders schwierige Voraussetzungen bieten (aggressives oder autoaggressives Verhalten) zu identifizieren und deeskalierend zu verändern.

Bedarf & Relevanz

Die verbesserte spezifische Diagnostik von ASS hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass betroffene Menschen häufiger erkannt werden und ihnen spezielle Unterstützung angeboten werden kann.

Für die Absolvent*innen sind beispielsweise folgende Berufsbilder relevant:

  • Therapeutische Einrichtungen
  • Familienentlastungsdienste
  • betreute Wohngemeinschaften 
  • Kindergarten/Schule/Tagesstätten
  • ärztliche Institutionen

Zielgruppe

  • Psycholog*innen
  • Mediziner*innen
  • Pädagog*innen mit Hochschulabschluss
  • Kleinkindpädagog*innen (Frühförder*innen)
  • Kindergarten- und Sonderkindergartenpädagog*innen
  • Personen mit einschlägigen Berufen im Sozialbereich

Voraussetzungen für die Zulassung

Ein abgeschlossenes Studium (mindestens 180 ECTS)

  • der Psychologie oder
  • der Pädagogik oder
  • der Humanmedizin

oder eine abgeschlossene  

  • pädagogische oder 
  • sozialpädagogische oder
  • psychosoziale

Ausbildung ohne Hochschulabschluss an einer inländischen oder ausländischen anerkannten Bildungseinrichtung mit mindestens zweijähriger, einschlägiger Berufserfahrung im Gesundheits-, Pflege- oder Sozialbereich.

Aufbau & Gliederung

Der Universitätslehrgang

  • wird berufsbegleitend angeboten
  • umfasst drei Semester und
  • gliedert sich in fünf Module.

Lehrgangsinhalte

  • Grundlagen und Diagnostik von ASS
  • Förder- und Therapieprogramme
  • ASS auf hohem Funktionsniveau
  • Medizinische Therapie von ASS und deren Komorbiditäten
  • Elternarbeit und Interdisziplinäre Vernetzung

Abschluss

Nach positiver Erbringung sämtlicher, im gegenständlichen Curriculum vorgesehener Leistungsnachweise wird den Absolvent*innen des Universitätslehrgangs ein Abschlusszeugnis der Medizinischen Universität Graz ausgestellt.

Das Studium entspricht der Stufe 4 des Europäischen Qualifikationsrahmens.

Kosten

Die Kosten für den Universitätslehrgang mit Start im Sommersemester 2023 betragen € 3.970,-.

Termine

Informationen zum im März 2023 startenden Universitätslehrgang 2023/24 finden Sie HIER.

Lehrgangsleitung

Dr. Wofgang Kaschnitz
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde

Kontakt

Mag.a
Christa Hönig-Sterrer 
Libelle - Autismuszentrum gGmbH
T: +43 676 6421947

 

 

Der Lehrgang wird in Kooperation mit LIBELLE-Autismuszentrum gGmbH abgehalten.

Wilfried Grassegger

Uns Teilnehmer*innen wurden nicht nur Wissen und Handlungskompetenz im Umgang mit unseren KlientInnen vermittelt, sondern auch Verständnis, Achtung und Respekt gegenüber den Betroffenen und deren privaten Umfeld. Ich profitierte nicht nur von den im Rahmen des ULG erarbeiteten Themenbereichen und den fachlich überaus kompetenten Referent*innen, sondern auch durch den Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Teilnehmer*innen.

Wilfried Grassegger