Autismus-Spektrum-Störung

Trainer*in für Personen mit Autismus-Spektrum-Störung

Der Lehrgang hat zum Ziel, Personen, die mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) im beruflichen Alltag befasst sind, jene theoretischen und praktischen Kenntnisse zu vermitteln, die dazu befähigen, mit von ASS betroffenen Menschen spezifisch zu arbeiten und diese bestmöglich zu fördern.

Im Überblick

Im Überblick

Dauer: 3 Semester, berufsbegleitend

ECTS: 30

Abschluss: Abschlusszeugnis

Kosten: € 3.700,-

Start: Sommersemester 2022

Qualifikationsprofil & Learning Outcomes

Trainer*innen für Autismus-Spektrum-Störung sind theoretisch und praktisch ausgebildet, um Menschen mit ASS optimal unterstützen und fördern zu können.

Absolvent*innen sind in der Lage:

  • ätiologische Grundlagen von ASS aus medizinischer, psychologischer und pädagogischer Sicht zu benennen.
  • autismusrelevante Diagnostik und Ergebnisse in Befunden zu interpretieren.
  • die theoretischen Grundlagen autismusspezifischer Therapien anzuwenden.
  • spezielle Aspekte des Trainings, wie kognitive-, sozial-emotionale-, lebenspraktische Förderung, sowie Förderung von Handlungsplanung in die praktische Arbeit mit Menschen mit ASS zu übertragen.
  • Situationen, die besonders schwierige Voraussetzungen bieten (aggressives oder autoaggressives Verhalten) zu identifizieren und deeskalierend zu verändern.

Bedarf & Relevanz

Die verbesserte spezifische Diagnostik von ASS hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass betroffene Menschen häufiger erkannt werden und ihnen spezielle Unterstützung angeboten werden kann.

Für die Absolvent*innen sind beispielsweise folgende Berufsbilder relevant:

  • Therapeutische Einrichtungen
  • Familienentlastungsdienste
  • betreute Wohngemeinschaften 
  • Kindergarten/Schule/Tagesstätten
  • ärztliche Institutionen

Zielgruppe

  • Psycholog*innen
  • Mediziner*innen
  • Pädagog*innen mit Hochschulabschluss
  • Kleinkindpädagog*innen (Frühförder*innen)
  • Kindergarten- und Sonderkindergartenpädagog*innen
  • Personen mit einschlägigen Berufen im Sozialbereich

Voraussetzungen für die Zulassung

Ein abgeschlossenes Studium (mindestens 180 ECTS)

  • der Psychologie oder
  • der Pädagogik oder
  • der Humanmedizin

oder eine abgeschlossene  

  • pädagogische oder 
  • sozialpädagogische oder
  • psychosoziale

Ausbildung ohne Hochschulabschluss an einer inländischen oder ausländischen anerkannten Bildungseinrichtung mit mindestens zweijähriger, einschlägiger Berufserfahrung im Gesundheits-, Pflege- oder Sozialbereich.

Aufbau & Gliederung

Der Universitätslehrgang

  • wird berufsbegleitend angeboten
  • umfasst drei Semester und
  • gliedert sich in fünf Module.

Lehrgangsinhalte

  • Grundlagen und Diagnostik von ASS
  • Förder- und Therapieprogramme
  • ASS auf hohem Funktionsniveau
  • Medizinische Therapie von ASS und deren Komorbiditäten
  • Elternarbeit und Interdisziplinäre Vernetzung

Abschluss

Nach positiver Erbringung sämtlicher, im gegenständlichen Curriculum vorgesehener Leistungsnachweise wird den Absolvent*innen des Universitätslehrgangs ein Abschlusszeugnis der Medizinischen Universität Graz ausgestellt.

Kosten

Die Kosten für den Universitätslehrgang mit Start im Sommersemester 2021 betragen € 3.550,-.
Die Kosten für den Universitätslehrgang mit Start im Sommersemester 2022 betragen € 3.700,-.

Termine

Vormerkungen für den im März 2022 startenden Universitätslehrgang 2022/23 sind direkt im Lehrgangsbüro bereits jetzt möglich.

Lehrgangsleitung

Dr. Wofgang Kaschnitz
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde

Kontakt

Mag.a
Christa Hönig-Sterrer 
Verein Libelle
T: +43 676 6421947

 

 

Der Lehrgang wird in Kooperation mit dem Verein Libelle abgehalten.