Postgraduate School

Spezielle Zusatzausbildung in der Intensivpflege

Der Universitätslehrgang Spezielle Zusatzausbildung in der Intensivpflege vermittelt spezifisch pflegerisches und medizinisch-technisches Wissen für den Spezialbereich Intensivpflege, macht ethische Grundsätze bewusst und zeigt Methoden zur Kommunikation und Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit auf. Durch die fachspezifischen Praktika wird die Wissenszirkulation zwischen der Theorie und der Praxis gefördert.

Die Absolventinnen und Absolventen des Universitätslehrganges Spezielle Zusatzausbildung in der Intensivpflege reflektieren ihr berufliches Handeln auf Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen und passen dieses durch den Einsatz von entsprechenden Maßnahmen an.

Sie sind in der Lage:

  • das spezifisch pflegerische und medizinisch-technische Wissen in der Theorie zu erklären und in der Praxis zielgerichtet anzuwenden
  • den Pflegeprozess bei kritisch kranken Menschen fachgerecht umzusetzen
  • den Bedarf von pflegerischen und pflegetherapeutischen Interventionen zu erkennen und individuelle und situationsspezifische Maßnahmen zu setzen
  • die Beziehungsgestaltung und Kommunikation mit kritisch kranken Menschen und dessen Bezugspersonen situationsspezifisch anzupassen
  • Handlungen im rechtlichen, organisatorischen und ethischen Rahmen umzusetzen
  • die Notwendigkeit zur Durchführung von medizinisch-diagnostischen und medizinisch-therapeutischen Maßnahmen zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu setzen
  • die Organisation und Koordination des Behandlungs-, Pflege- und Betreuungsprozesses in einer berufsgruppenübergreifenden Zusammenarbeit und einer sicheren Arbeitsumgebung durchzuführen
  • Maßnahmen zur Entwicklung und Sicherheit von Qualität im Spezialbereich zu definieren 

Der Spezialbereich der Intensivpflege stellt einen hochkomplexen Bereich dar. Im Sinne der Qualitätssicherung ist diese setting- und zielgruppenspezifische Spezialisierung unabdingbar, da der spezielle Tätigkeitsbereich über die in der Grundausbildung vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten hinausgeht. Der Universitätslehrgang vermittelt eine vertiefte, wissenschaftliche und methodisch hochwertige Ausbildung, um den steigenden Anforderungen gerecht werden zu können.

Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege, die im Intensivbereich tätig sind oder eine Tätigkeit in diesem Bereich anstreben und die Basisausbildung in der Intensivpflege, Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie (GuK-SV, BGBl II 452/2005 idgF) abgeschlossen haben.

  • die Berufsberechtigung im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege bzw. eine gleichwertige, anerkannte (internationale) Berechtigung im Sinne des GuKG idgF und
  • eine abgeschlossene Basisausbildung in der Intensivpflege, Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie (GuK-SV, BGBl II 452/2005 idgF).

Der Universitätslehrgang Spezielle Zusatzausbildung in der Intensivpflege wird als Vollzeitstudium angeboten, umfasst ein Semester und gliedert sich in Unterrichtsfächer und Abschlussarbeiten, für die insgesamt 40 ECTS- Anrechnungspunkte vergeben werden.

Die Abfolge der Unterrichtsfächer ist nicht aufbauend und kann von der Lehrgangsleitung geändert werden.

Der Inhalt ist durch die GuK-SV i.d.g.F. vorgegeben.

Er gliedert sich in die Bereiche:

  • Pflegerisches Sachgebiet
  • Medizin-wissenschaftliches Sachgebiet
  • Praktikum
  • Abschlussarbeit

Nach positiver Erbringung sämtlicher, im gegenständlichen Curriculum vorgesehener Leistungsnachweise wird den Absolventinnen und Absolventen ein

Abschlusszeugnis der Medizinischen Universität Graz

ausgestellt (vgl § 87a Abs 2 UG idgF und § 39 Abs 1 GuK- SV idgF). Außerdem erhalten die Absolventinnen und Absolventen ein Diplom, das zur Ausübung der Spezialaufgabe und zur Führung der Zusatzbezeichnung „Intensivpflege“ berechtigt, (vgl. § 11 Abs 2 GuKG idgF).

€ 2.974,20

Ärztliche wissenschaftliche Leitung

Univ.-Prof. Dr. Helfried Metzler

Pflegewissenschaftliche und organisatorische Leitung

Mag. Andrea Maierhofer, BSC, MSc

Vertretung Pflegewissenschaftliche und organisatorische Leitung

Edith Vollmann, MSc

Peter Roschitz, MSc

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